2011-04-22 – Fernsehturm

Kaknästornet - Stockholm in der Abendsonne

Nachdem wir heute anscheinend einen besonderen Drang nach oben haben, suchten wir uns als Schlusspunkt des heutigen Tages den Besuch des Fernsehturmes aus.

Kaknästornet - letzte Sonnenstrahlen über Stockholm

Der Fernsehturm /Kaknästurm (schwedisch Kaknästornet) liegt im Stadtteil Djurgarden, ist ein kombinierter Aussichts- und Richtfunkturm in Stockholm, mit einer Höhe von 155 Metern (170 Meter mit Antenne) das höchste für Touristen zugängliche Bauwerk in Schweden und bieten an klaren Tagen eine Fernsicht von bis zu 60 Km.

Kaknästornet - Wasserstrasse nach Turku, Riga, Talin, Helsinki etc

Obwohl mit den Öffies bequem zu erreichen, gestaltete sich die Fahrt dorthin etwas umständlich. Zuerst wurden wir von einem U-Bahn-Angestellten zu einer falschen U-Bahn-Station geschickt. Dort angekommen suchten wir den weiterführenden Bus, der dort natürlich keine Station hatte. Nachdem wir die mehrere Passanten kontaktiert hatten, ging es wieder mit der U-Bahn um mit einem anderen Bus direkt zum Turm zu fahren. Die Busstation fanden wir dann nach kurzem Fußmarsch, hatten allerdings eine Wartezeit von 25 Min. bis zum nächsten Bus. Wir beschlossen daher die Strecke zu Fuß zurückzulegen. Eine halbe Stunden und fünf Busstation später kamen wir an der letzten Busstation vor dem Turm vorbei und als wir uns umblickten kam auch der Bus. Also sind wir die letzte Station per Bus gefahren. Dann war es noch ein kurzes Stück durch die Botanik uns schon standen wir vor dem riesigen Turm.

Kaknästornet - Sonnenuntergang

Die Auffahrt war problemlos und wir landeten im Restaurant. Der Ausblick war wirklich toll. Wetterbedingt konnten wir fast unendlich weit sehen. Nachdem es schon Abend wurde ging die Sonnen langsam unter und tauchte die Landschaft in ein leichtes Orange, bis sie selbst als glühender Feuerball, sich mehrfach im Fenster spiegelnd, hinterm Horizont verschwand.

Kaknästornet – es wird Nacht in Stockholm

Nun warteten wir darauf, dass es komplett finster werden würde und wir Stockholm als Lichtermeer sehen konnten. Leider war die die Sperrstunde des Turmes (21:00) schneller da als die Finsternis über Stockholm. Als letzte Gäste wurden wir dann höflich hinaus gebeten und via Bus und U-Bahn waren wir bald wieder müde aber voller toller Eindrücke wieder im Hotel.

Besonders bei schönem Wetter sollten man sich den Besuch des Fernsehturmes nicht entgehen lassen.

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2011-04-22 – Ausblick von Södermalm

Blick von Södermalm Richtung Kungskolmen

Um zu unserem nächsten Aussichtpunkt hinauf zu kommen mussten wir zuerst hinunter steigen. Per U-Bahn ging es vom ‚Globen‘ auf die Insel ‚Södermalm‘. Dort ging es dann mit uns bergauf.

Zuerst per Rolltreppe aus der U-Bahn ans Tageslicht und anschließend hinter dem Hilton-Hotel vorbei einige steile Straßen oberhalb des ‚Söder Mälarstrand‘ entlang bis zu einer kleinen Aussichtsplattform.

Södermalm Riddarholmen2

Blick von Södermalm Richtung Riddarholmen

Von dort hatten wir einen tollen Ausblick
auf  die gegenüberliegenden Inseln
‚Kungsholmen‘, ‚Riddarholmen‘ und ‚Gamla Stan‘.

Hier machten wir eine kleine
Pause und genossen wieder das herrliche Wetter und die interessante
Perspektive.

Blick von Södermalm Richtung Gamlan Stan

Ein netter Platz der zwar nicht einfach zu
finden ist, aber es Wert ist ihn zu suchen.

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2011-04-23 – Ericson-Globe – Sky View

GlobenSkyView - Aussenansicht

GlobenSkyView - luftige Begegnung

Eine große, weiße Kugel an der man außen mit einem Lift auf- und abfahren kann und in dem drinnen Veranstaltungen
stattfinden. So einfach war die erste Beschreibung die wir vom ‚Globen‘ (wie
die Einheimischen in nennen) bekommen haben.

Die Globenarena wurde 1989 als das größtes, kugelförmiges Gebäude der Welt eingeweiht. Die Arena hat einen Durchmesser von  110 Meter und eine Höhe von 85 Meter und bietet in der Veranstaltungshalle Platz für ca 16.000 Besucher.

GlobenSkyView - es geht aufwärts

Außen an der Kugel entlang kann man mit den zwei  ‚Sky View‘-Gondeln auf die Kugel hinauf fahren und von dort die Aussicht  genießen. Die Gondeln haben einen fixen Fahrplan und man kann über Internet  oder auch persönlich einen bestimmten Termin buchen, wodurch es keine  Wartezeiten und –schlangen gibt.

Die Fahrt dauert in jede Richtung nur ca. 5
Minuten und oben bleibt dem Besucher  ca.
10 Minuten für einen außergewöhnlichen Blick über Stockholm.

GlobenSkyView - Rundblick

Die Fernsicht war  wetterbedingt sehr gut und durch das viele Glas der Gondel hat man immer das  Gefühl im Freien zu stehen, was doch einen gewissen Kick vermittelt.

GlobenSkyView - es geht wieder abwärts

Leider vergeht die Zeit in der Glaskugel viel
zu schnell, aber diese Attraktion sollte man sich nicht entgehen lassen.

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2011-04-23 – Drottningholm – Königliche Residenz

Drottningholm - Vorderansicht

Drottningholm - Gartenanlage

Als erstes ging es heute Morgen mit U-Bahn und  Bus zum Schloss Drottningholm . Dieses Schloss ist der Wohnsitz der königlichen Familie in dem sie sich oft aufhält wenn sie nicht im ‚Königlichen Schloss‘ direkt in Stockholm arbeitet oder in ihrem Sommersitz auf Schloss Solliden weilt.

Das Schloss ist umgeben von einer französisch inspirierten Gartenanlage, die jedoch gerade saniert wird und daher einen nicht sehr herrschaftlichen Eindruck hinterlässt.

Drottningholm - Baumallee

Im Inneren setzten sich die eher negativen Impressionen fort. Die wenigen Zimmer die es zu besichtigen gibt, präsentieren sich düster, fade und scheinen ihre besten Tage schon hinter sich zu haben.
Vielleicht ist das der Grund, dass man im Inneren des Schlosses nicht
fotografieren darf.

Drottningholm - am Mälersee

Drottningholm - Wachablöse

Die Lage des Schlosses ist jedoch sehr schön.
Am Mälarsee gelegen, spiegelt sich das Schloss in all seiner                                                äußerlichen Pracht  im Wasser.

Noch dazu konnten wir eine Ablösung      der  Wachen beobachten und auf
einer Parkbank die Eleganz des Schlosses und das warme Wetter genießen.

Der Schlossbesuch war zwar nicht ein besonders  Highlight, aber interessant und sollte in keiner Stockholm-Besichtungstour
fehlen.

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2011-04-22 – Strand Vägen

Da das Wetter auch nach dem Besuch des Skansen noch sehr schön war machten wir einen Spaziergang entlang des ‚Stran Vägen’.

Viele Touristen und Einheimische schlenderten wie wir entlang des Wassers und genossen die wärmenden Strahlen der Sonne.

Die Kaffeehäuser waren sehr gut besucht und in den Strandbars gab es irres Gedränge und einen Kampf um jeden freien Platz.

Ein idyllischer Flecken der noch dazu bei so tollem Wetter einfach zum flanieren einlädt.

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2011-04-22 – Skansen

Zwei Tram-Sationen vom Vasa-Museum entfernt befindet sich das Skansen. Ein Freizeitpark mit kleinem Zoo, Aquarium und kleinen Bauerndörfern aus verschiedenen Zeitepochen. Das Wetter hatte inzwischen umgeschlagen und es war um die 20 Grad warm, windstill und wolkenlos. Die Besichtigung begann im Affenpark und setzte sich dann über das Aquarium, Wolfs-, Bären- und Elchgehege (um nur die wichtigsten zu nennen) zu den Bauerndörfer fort.

Diese Dörfer waren teilweise bewohnt (zumindest von Tieren wie Schweinen und Hühnern) oder beinhalteten Werkstätten verschiedener Handwerker. Auf einem idyllischen Platz gab es kleine Hütten in denen die Verkäufer in traditionellen Trachten alles Mögliche (von Honig, Zuckerwatte, Käse bis zu Zierrat) feilboten.

Sehr schöner Park dessen Besuch wir nicht missen wollen.

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2011-04-22 – Junibacken

Nur einen Steinwurf weit vom Vasa-Museum entfernt befindet sich das ‚Junibacken’, eine Welt zum Gedenken an die Schriftstellerin Astrid Lindgren und deren Geschichten. Jede Menge Kinderwägen am Eingang zeigt uns schon wer das eigentliche Zielpublikum dieser Ausstellung ist. Aber auch uns hat es gut gefallen. Besonders die Ausstattung der diversen Räume mit originalen Gegenständen, die mit viel Liebe und Akribie zusammengetragen und platziert wurden, hat uns beeindruckt. Dazu gab es noch eine Fahrt in einer kleinen Kabinenbahn durch die Geschichten der Astrid Lindgren. Und natürlich durfte auch Pipi Langstrumpf mit Pferd, Affe und ihren Freunden nicht fehlen.

Mit Kindern sicher ein Muss, und für Erwachsen ganz nett für zwischendurch.

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2011-04-22 – Vasa-Museum

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir einen Blick nach draußen und waren sehr enttäuscht – es hat nämlich zu regnen begonnen. Aber nachdem wir unsere Sachen für den Tag hergerichtet hatten und uns auf den Weg ins Vasa-Museum machten hörte der Regen auf.

Mit U-Bahn und Tram waren wir in kaum einer halben Stunde beim Museum. Kaum im Museum waren wir schon tief von dem Gesehenen beeindruckt. Da stand dieses riesige Schiff, das gleich bei seiner Jungfernfahrt im Stockholmer Hafen gesunken war, vor uns und wir konnten es kaum glauben, wie man in der damaligen Zeit so ein Schiff bauen konnte. Auf einigen Ebenen hatte man immer einen guten Blick auf das Schiff und nebenbei wurde über das Leben und Sterben der Männer auf dem Schiff mittels diverser Fundstücke berichtet.

Alles in allem ein sehr beeindruckendes Museumserlebnis (noch dazu wo es im Museum kostenloses, schnelles WLAN gibt).

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2011-04-21 – Stockholm wir kommen bzw. sind schon da!

Um 6.00 läutet eigentlich wie werktäglich der Wecker, aber diesmal ging es nicht in die Arbeit, sondern Richtung Flughafen. Im Bus des Schienenersatzverkehrs erheiterte uns und die anderen Fahrgäste ein grantelnder, schimpfender Fahrer. Auf dem Flughafen war ferienbedingt ziemlich viel los. Beim Frühstück in der Jet-Lounge, das übrigens sehr dürftig war, trafen wir noch einen Arbeitskollegen von Edith auf seiner Reise nach Indien.

Bei der Sicherheitskontrolle gab es zum Glück keine Wartezeit und das Boarding ging schnell, da die Maschine klein (Embrear 190 / OE-IHB) und nicht ganz ausgebucht war.

Der Flug war sehr ruhig, sodass wir sogar ein kleines Nickerchen machen konnten. Als Verpflegung gab es eine Packung mit je zwei dreieckigen Sandwichses. Eines davon mit Käse und Blattsalat, das zweite mit Schweinsbraten und Salat. Nicht aufregend aber es hat etwas den Magen befüllt. Nach einer sanften Landung erreichten wir in wenigen Minuten die Gepäcksausgabe des relativ kleinen Stockholmer Flughafen Arlanda und auch dort war unser Rucksack schnell auf dem Band zu finden.

Der erste Weg in der Ankunftshalle führte uns zum Bankomaten dem wir gleich die ersten Kronen abluchsten. Weiter ging es zum Flughafenbus in Richtung Hauptbahnhof. Die dafür erforderlichen Tickets hatten wir heute Morgen noch schnell vor dem Weggehen im Internet gekauft. Dadurch ersparten wir uns die Tickets in einem Shop oder erst beim Fahrer zu kaufen. Noch dazu haben wir einige Cent gespart.

Die bequeme Busfahrt in die Stadtmitte dauerte ca. 45Min. Am Bahnhof angekommen irrten wir ein wenig umher, bis wir nach einigem Fragen dann doch die Touristeninfo fanden und dort die ‚Stockholm-Card’ kauften. Diese Karte berechtigt in vielen Museen und touristischen Einrichtungen zum freien Eintritt. Außerdem sind die Öffies damit kostenlos.

Von der Touristinfo sind wir dann gleich zu unserem Hotel marschiert und haben auf die U-Bahn verzichtet, da es ohnehin nicht so weit war und wir dadurch gleich ein wenig von der Stadt sehen konnten. Hat uns ein wenig an Wien erinnert. Allerdings ein wenig schmutziger und abgeschnuddelter. Die Bankomaten waren alle ziemlich verdreckt und von Graffitis verschandelt.

Das Hotel schaut relativ neu aus, ist sehr sauber und gepflegt. Das Zimmer in klein, die Betten noch kleiner (das Doppelbett ist nicht viel größer als ein normales Einzelbett), aber das Bad ist riesig, toll eingerichtet und verfügt über Dusche, WC und Waschbecken.

Ein kleiner abendlicher Spaziergang zum und im nahe gelegenen Einkaufszentrum beendeten unseren ersten Tag in Stockholm. Vor dem schlafen gehen wurde noch der Plan für den nächsten Tag gemacht und dann sind wir hundemüde ins Bett gefallen.

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2011-04-20 – Letzte Vorbereitungen

Morgen ist es soweit. Abflug noch Stockholm. Ein paar Tage Urlaub.

Das Packen ging ziemlich schnell – für die wenigen Tage brauchen wir nicht viel.

Online-Check-In ist auch erledigt und so sind wir für den Trip gut gerüstet.

Ein kleiner Unsicherheitsfaktor ist die morgige Fahrt mit den Öffies zum Flughafen.

Normalerweise steigen wir in FloDo in den Direktzug nach Schwechat ein. Aber ab Morgen wird für einige Tage

die Strecke FloDo – Praterstern gesperrt und wir müssen diese Tour mit dem Bus zurücklegen und können

erst am Praterstern in den Zug zum Flughafen einsteigen.

Jetzt werden wir nochmals schauen ob alles eingepackt ist und dann geht es zeitig ins Bett, damit wir Morgen

ausgeschlafen und fit sind.

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